Therapie-Möglichkeiten

Operationen: Das Melanom, der „Schwarze Hautkrebs“, muss operativ entfernt werden. Je nach Größe und Dicke der Veränderung in den Hautschichten ist noch eine weitere Nachoperation erforderlich, um eine „Sicherheitszone“ zu schaffen. Dieses ist selbst dann üblich, wenn bereits bei der ersten Operation das gesamte kranke Gewebe entfernt wurde. Der „Helle Hautkrebs“ (Basaliom, Spinaliom) wird zwar auch häufig operativ entfernt, in der Regel wird aber Haut in geringerem Ausmaß entfernt.

Operationen

Ihre Gesundheit ist für uns natürlich die oberste Priorität. Um auch ein gutes ästhetisches Ergebnis erreichen sind wir in den Techniken möglichst schonender OP-Verfahren geschult. Unsere Operationsräume verfügen alle über einen technischen Standard, wie er auch für Klinik-OPs gefordert wird. 

Schonende Verfahren

Lasertherapie: Verschiedene Laser kommen hier zum Einsatz. Ziel ist die möglichst schonende Entfernung des entarteten Gewebes.

Verschiedene Laser im Einsatz

Photodynamische Therapie: Ideal für den Hellen Hautkrebs (Basaliom, Spinaliom) oder die Krebs-Vorläufer (Praecancerosen) ist die Photodynamische Therapie. Eine bestimmte Substanz, die sich vorwiegend in die Tumorzellen einlagert, wird auf das betroffene Gewebe aufgetragen. Nach 3 Stunden Einwirkzeit erfolgt dann eine Beleuchtung mit einem laserähnlichen Licht. Die Substanz in den Tumorzellen wird dadurch aktiv, quasi "eingeschaltet", und tötet die bösartigen Zellen ab. Die gesunden Zellen, die ja die Substanz nicht eingelagert hatten, bleiben verschont. Dieses Verfahren ist die komfortabelste und auch unter kosmetischen Gesichtspunkten optimale Therapie. Unsere Praxis war eine der erste in Deutschland, die diese Behandlungsform eingeführt hat. Inzwischen ist sie an allen Universitätskliniken etabliert.

Photodynamische Therapie

Medikamente (Imiquimod): Dieses Präparat eignet sich zur Behandlung von Krebsvorläufern (Aktinischen Keratosen, Praecancerosen) und zur Behandlung oberflächlicher Arten des „Hellen Hautkrebses“. Die Behandlung erfolgt über 6 Wochen und kann unter ärztlicher Kontrolle vom Patienten selbst durchgeführt werden. Die Haut wird sich unter der Behandlung deutlich „entzünden“, dabei sterben erkrankte Hautzellen ab. Der Nachteil der Behandlung ist eine erhebliche Entzündung der betroffenen Hautareale über ca. 6 Wochen.

Medikamente